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an Neuigkeiten.

11. Februar 2014

Lammstelze (Betonung auf Lamm und auf Stelze. Beides)

Wie versprochen – in studentisch unregelmässigen Abständen gibt’s Geschichten zur neuen Karte und unseren Lieferanten.
Heute an der Reihe: die Lammstelze

Lammstelze mit Maisgriess und Salzzitrone

Ein roter Faden ist erkennbar.
Im Leben sowieso, dadurch auch bei unseren Lieferanten.

Der Faden also: Man sollte der Nase nach. Dem Bauchgefühl vertrauen.
Bei Reinhard Heiss war’s die Arbeit mit Tieren.

Da er aus einer landwirtschaftlichen Familie kommt, war der Weg nicht so weit.
Die Schafzucht hat sich quasi aufgedrängt. Die Zackelschafzucht.
Wandern und Stressabbauen – darum ging’s.
Im zweiten Bildungsweg war schnell der landwirtschaftliche Facharbeiter nachgemacht und ab die Post.

Kurzer Zeitsprung:
Gerade macht er mit der Stadt Wien ein Beweidungsprojekt in der Lobau, um das Naturschutzgebiet in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen.
Also statt Mähen, Abmulchen und co. lässt er auf 38 Hektar seine Ziegen und Schafe weiden.
Funktionieren tut das bestens – hier ein Link zum besseren Verständnis:
http://www.heiss-schafe.com/news.php

Und wieder zurück in die Vergangenheit:
Angefangen hat er also mit der Zucht zum Weiterverkauf. Bestimmte Rassen vor dem Aussterben zu bewahren war der Hauptgedanke.
Und wie’s so oft in oben erwähntem Leben vorkommt, wird man vor Prüfungen gestellt, aus denen’s dann das Beste zu machen gilt.
Eines Tages hat er eine Herde Schafe gekauft, die – sagen wir mal – nichts Gescheites war. Abgemagert, einfach nicht gut beinander.
Also hat er sie geschlachtet und Salami draus gemacht.
Eine Freundin hat ihm geholfen, die Würste zu vertingeln. Wie in der Werbung, mit dem Fahrrad, aus dem Körberl raus.
Und einen Monat später sind die Leute schon quasi Schlange gestanden für Runde zwei.
Und so ging das Experimentieren einfach weiter. Fleisch, Wurst, Schinken. Ausprobieren.

Relativ schnell haben sie dann vom Lebensmittelprüfer und -Prämierer DLG Medaillen abgestaubt und dann war natürlich der Weg frei.
So kanns also kommen.

Schmecken tut’s grandios.

30. Januar 2014

Wiener Schnecke – ein Besuch am Gugumuck Hof

gebacken und eingelegt

Wie versprochen, stellen wir an dieser Stelle über die nächsten Wochen unsere neue Speisekarte, sowie einige unserer Lieferanten genauer vor.

Wir starten mit der Wiener Schnecke – gebacken und eingelegt.

Los? Los! Langsam! Ist ja Slow Food.

Am Gugumuck-Hof, der Heimat der Wiener Schnecke fühlt man sich sofort wohl. Ein feines Stück Land, dass Andreas Gugumuck hier bewirtschaftet – er ist dort selbst aufgewachsen, der Hof ist seit bald 300 Jahren in Familienbesitz.

Wir haben eine rechte Hetz.

Nach kurzer Führung über Acker und Hof, hocken wir uns gleich ins Haus, trinken einen Kaffee und plaudern über .. Müssiggang eigentlich.  Feines Thema.

Die Idee zur Schneckenzucht ist Andreas nämlich in eben so einem müssigen Moment gekommen. Wo heut ein herrlicher Garten wuchert, war „früher mal eine ordentliche Gstettn“. Und da ist er gelegen. In der Sonne. Und hat den Blick schweifen lassen.

Und dann ein Geistesblitz. Und fertig. Er hat’s einfach ausprobiert. Ist autodidaktisch zum Schneckenzüchter geworden. Und führt so eine Altwiener Tradition grandios ins (nimmer ganz so) neue Jahrtausend.

Wien verfügt nämlich seit den Römern über stark kalkhaltige Böden. Dort wächst der Wein besonders gut. Und wer mags noch? Die Weinbergschnecke.

Im 19 Jahrhundert war die Schnecke wegen ihrer aphrodisierenden Wirkung schwer in Mode, was wir natürlich köstlich finden.

Und da sich in nahezu allen traditionellen Österreichischen Kochbüchern Schneckenrezepte befinden, befinden wir, dass sie jetzt auch endlich bei uns auf den Teller gehört.

Wir wünschen Guten Appetit.

 

(Wen das Thema Müssiggang interessiert, dem sei das grandiose „Autopilot“ von Andrew Smart – erschienen bei O/R Books – wärmstens empfohlen).

16. Januar 2014

Handseife, Schätzchen

Handseife, Schätzchen

Gemeinsam mit der Seifenmanufaktur Lederhaas haben wir die Labstellen-Handseife entwickelt. Unter anderem mit von der Partie: Pfeffer, Wacholder, Thymian, Petersilie und Orange.

Die Seife passt wunderbar zu allem, wofür wir stehen. Sie steht für Regionales, für Hausgemachtes, für den Sinn fürs Schöne. Und sie ist ab jetzt bei uns käuflich zu erwerben.

Vorrangiges Anwendungsgebiet: Händewaschen

16. Januar 2014

Zwo vierzehn

Neues Jahr, neue Zeit

Veränderungen tun gut.

Keine Sorge, sonst bleibt eh alles beim Alten.

Ausser der Speisekarte, die ist ab nächstem Donnerstag neu.

2. Januar 2014

Wir wünschen:

Frohes Neues

Nach einem tollen ersten (halben) Jahr wollen wir Euch allen ganz herzlich “danke” sagen – unseren Gästen, Partnern und Mitarbeitern: Danke für viel Lob, aber auch etwas Kritik (ohne die würden wir ja nicht besser), fürs Zusammenarbeiten, Weiterempfehlen, Mitmachen, Mitgestalten, Ausprobieren, Gefällt-mir-Klicken, Teilen, Feiern und Genießen. Aber vor allem: fürs (immer) Wiederkommen. Hoffentlich auch in 2014, wir freuen uns schon drauf! Wir wünschen hiermit allen einen wundervollen Abend, einen guten Rutsch und – eben: Frohes Neues!

27. Dezember 2013

Der beste Grund zum Feiern: Silvester.

Silvester Labstelle

Für alle, die noch nichts vor haben, wir hätten da was für Euch: 8-Gang-Silvestermenü (pro Person EUR 97 – bitte um Voranmeldung via Telefon oder office@nulllabstelle.at), Silvesterbar in unserem Innenhof mit Champagner, Bier & Musik (einfach vorbei kommen), DJ in unserer Labstelle-Bar (auch hier: alle und jederzeit). Wir freuen uns auf Euch!

21. Dezember 2013

Frohe Weihnachten!

Weihnachten

… wünschen wir und gönnen uns auch mal eine Pause. Daher haben wir von 23. bis 26. Dezember geschlossen, ab 27. Dezember sind wir im alten Jahr noch mal für Euch da. Und dann ist eh schon Silvester. Das ist aber ein eigenes Kapitel.

20. Dezember 2013

Gutes im alten Jahr.

Silvestermenü

Falls Ihr zu Silvester noch nichts vor habt – vielleicht können wir Euch hier Gusto machen … Unser 8-Gang-Silvester Menü gibt es um EUR 97,00 pro Person. Bitte um Voranmeldung bzw. Reservierung. Bis 31.12. also!

18. Dezember 2013

Silvester in der Labstelle.

Silvester 2013/14

Also wir feiern zu Silvester ordentlich – Ihr hoffentlich auch und am besten bei uns:
8-Gang Silvestermenü (es kommt, wer vorbestellt)
Silvester-Stand im Innenhof (es kommt, wer mag)
DJ in unserer Bar (auch hier kommt, wer mag und wenn’s voll ist, ist’s voll)

16. November 2013

Punsch und Glühwein

Heiss – Kalt, so ist das Leben erst wirklich spannend.
Bei uns auch.

Wien neigt sich dem Winter zu und wir servieren
Punsch und Glühwein im Innenhof.

Dazu Musik, Maroni und Feinstes aus der Küche – zum Beispiel Schweinsbratenbrot, Gulaschsuppe, oder was Süsses.
Ausserdem auf dem Gabentisch: Eierlikör, Marmeladen, Zwiebelsalz und Vieles mehr.

Alles hausgemacht.
Zum sofort oder für zum Mitnehmen.

Montag – Freitag 16-22Uhr
Samstag & Sonntag 14-22Uhr
// Den ganzen Advent //