8. Juli 2013

Zu Besuch im Kräutergarten

Elfriede Bach

“Wenn ich etwas beginne, wird’s exzessiv:”
Elfriede Bach, Gärtnerei Bach/ Wien

Wie heissts so schön in unserer Speisekarte:
“Wir kennen alle unsere Lieferanten. Persönlich. Haben Sie besucht, wissen, wie sie arbeiten. Und hoffen, ihr schmeckt das.”

Wie heissts ausserdem so schön:
“Mit vollen Hosen ists gut stinken.”
Gestern waren wir bei der Gärtnerei Bach zu Besuch und hatten bei einem herrlichen Gläschen Kräuterwasser (mit Zitronenverbene, roter Perilla, Zitronenpelargonie und Kaffirlimette) eine grandiose Zeit.

“Wir setzen uns in die Pergola” sagt Elfriede Bach, die Dame, die den Betrieb in Wien Donaustadt in vierter Generation mit ihrem Mann führt.

Bio Zertifikaten stehen die Bachs kritisch gegenüber – weils häufig eine Prestige-Geschichte ist.
“Wir produzieren mit der Natur. Alles, was wir anbauen, wächst in der Erde. In der Produktion ist uns keine Menge zu klein. Unsere Pflanzen werden direkt im Boden bewässert, nicht in Steinwolle auf computergesteuertem Tropf. Es ist nicht jedes Produkt immer verfügbar. Das wissen unsere Kunden, das schätzen unsere Kunden. Anfangs hat es oft geheissen: Das kauft der Kunde nicht. Da mussten wir widersprechen. Klar ist, wir müssen uns Zeit nehmen, den Kunden hinzuführen – und die nehmen wir uns gerne.”

…und ja: wir hoffen, ihr schmeckt das.

Für unsere Kohlrabi (die ausgehöhlt und mit saisonalem Gemüse und Wildkräutern vollgepumpt wird) verwenden wir unter anderem folgende Produkte der Gärtnerei Bach:
Kohlrabi, Karotten, Erbsen, frische kräuter (Schafgarbe, Perilla, Portulak, Meerfenchel)
Richtig geil ist das dann.

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